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FF Neulengbach-Stadt - Ihr Partner in Brandschutzfragen
Hochstraß/Neulengbach Vater verunglückte mit seinen beiden Kindern auf der A 21 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ewald Figl   

 

„Großartig wie die Feuerwehrleute meine zwei Kinder versorgt haben“


 

Die neunjährige Kathi kopierte den Papa - Handschlag mit OBI Michael Schröder, der für die beiden Kinder auch ein wenig "Osterhase" gespielt hatte.

 

Ein Bericht von www.brandaus.at

Ein „Routinefall“ für die Freiwillige Feuerwehr Neulengbach – ein einschneidendes Erlebnis für eine Familie aus Melk. Ein nächtlicher Unfall auf der A 21 bei Hochstraß wird Andreas Seewald wohl sein Leben lang in Erinnerung bleiben. Und auch seinen beiden Kindern, neun und 14 Jahre alt, die mit ihm im Auto saßen.

Text und Fotos: Angelika Zedka

Es ist knapp vor Mitternacht, als Andreas Seewald, der im Augenblick von Wien nach Melk pendelt, wo seine Verlobte zu Hause ist, mit seinen Kindern zurück nach Wien fährt. So spät deswegen, weil der Vater an diesem Tag mit seinem Motorrad verunglückt war. „Mir war nicht allzu viel geschehen, das Motorrad ist aber ziemlich kaputt“, erzählt er. Im Auto plauderte er während des Fahrens mit seinem 14jährigen Sohn Florian, Tochter Katharina (9) schlief auf dem Rücksitz.

Einen Moment unaufmerksam

„Ich muss für einen winzigen Moment unaufmerksam gewesen sein“, weiß Seewald nicht mehr, wie es passieren konnte. „Papa der Lkw“, warnte Florian seinen Vater noch. Der konnte aber nicht mehr verhindern, dass er mit der Beifahrertüre den Lkw-Anhänger touchierte. „Ich kam ins Schleudern und geriet schließlich auf eine Böschung, wo der Wagen zum Stillstand kam“, schildert Andreas Seewald aus seiner Erinnerung. Sein erster Blick galt Sohn Florian, der offensichtlich ok war, der zweite seiner Tochter im Fond, die nicht gleich antwortete. „Plötzlich hat sie mich angeschaut und mich gefragt, wo wir denn da sind“, kann Seewald heute schon darüber lächeln.

Im ersten Augenblick war er entsetzt, dachte nur daran, was mit seinen Kindern sei. „Kathi hatte eine Beule am Kopf aber sonst keine Verletzungen“, sagt er und ist unendlich dankbar für die Welle der Hilfe, die ihm und seinen Kindern zuteil wurde. Das Fahrzeug eines privaten Rettungsdienstes aus Oberpullendorf, das zufällig zum Unfall zurecht gekommen war, nahm die Kinder in Obhut, während Andreas Seewald seine Verlobte verständigte, die wiederum Feuerwehr und Polizei alarmierte.

Feuerwehr übernahm Kinder

Kurze Zeit später traf dann die Freiwillige Feuerwehr Neulengbach mit zwei Fahrzeugen und acht Mann am Unfallort ein. Die Kinder wurden vom Rettungs- ins Feuerwehrauto „verlegt“, während der Rettungstransporter seine Fahrt fortsetzte und Vater Seewald mit der Aufnahme der Unfalldaten beschäftigt war. „Wir haben sogar das Blaulicht einschalten dürfen und auch auf die Bremse sind wir gestiegen“, erzählen die beiden Kinder noch ganz unter dem Eindruck, einmal in einem richtigen Feuerwehrauto gesessen zu sein.

Rührend kümmerten sich die Feuerwehrmitglieder um die Kinder, versuchten mit Spiel und Spaß den Schock klein zu halten. „Die waren richtig herzig und so dankbar“, erzählt einer der Einsatzkräfte.

Welch großes Glück die Familie Seewald in allem Unglück gehabt hatte, das erzählen OBI Michael Schröder, 1. Kommandantstellvertreter, OBI Markus Peter, 2. Kommandantstellvertreter, und Zeugmeister OBM Franz Zeitlhofer: „Der Unfall passierte an einer Stelle, wo auf wenigen hundert Metern keine Betonleitwand aufgestellt ist. Wenn das Auto gegen den Beton geprallt wäre, dann hätte das vermutlich anders ausgesehen“, sagt Markus Peter. Michael Schröder ergänzt noch: „Die Böschung dort ist sehr steil. Es bestand Gefahr, dass der Unfallwagen kippen könnte. Andererseits hätte das Auto dort durchaus auch auf die Gegenfahrbahn stürzen können“.

Nach etwa einer Stunde war das Unfallauto von der Feuerwehr zur Autobahnabfahrt transportiert, Andreas Seewald und seine beiden Kinder wurden von Familienangehörigen abgeholt.

Besuch in Neulengbach

Eine Woche nach diesem Ereignis bekam die Freiwillige Feuerwehr Neulengbach Besuch: Andreas Seewald kam mit Florian und Katharina, um Danke zu sagen. „Es war einzigartig, wie die Feuerwehrleute mit meinen Kindern umgegangen sind, die Kleine spricht überhaupt den ganzen Tag nur mehr von der Feuerwehr, hat in der Schule mächtig angegeben mit ihrem Erlebnis“, ist er unendlich dankbar für die große Fürsorge, die seinen Kindern zuteil geworden ist.

Und wirklich: Katharinas Augen leuchten, als sie „ihre“ Feuerwehrleute wieder erkennt. Die natürlich sofort das Rüstfahrzeug „in den Dienst“ stellen und mit Kathi und Florian eine Runde durch Neulegbach ziehen. Mit allem Drum und Dran, versteht sich.

Keine zusätzlichen Kosten

In der Zwischenzeit will Papa Andreas etwas klären: Die Abschleppkosten. „Zwei Unfälle an einem Tag, Motorrad und Auto kaputt, im August will ich heiraten. Man kann sich vorstellen, wie ich im Augenblick finanziell dastehe“, schildert er seine Situation. Nichts ahnend, dass es für die Neulengbacher Feuerwehr längst beschlossene Sache war, in diesem Falle auf eine Verrechnung zu verzichten. „Es waren Kinder dabei und wir haben das Auto, das noch dazu noch fahrbereit war, wirklich nur ein paar hundert Meter weit abgeschleppt. Der Mann hatte so viel Schreck und jetzt Sorgen genug“, erklären Michael Schröder und Markus Peter einig. Bereits auf der Heimfahrt vom Einsatz hatten die Neulengbacher Feuerwehrmänner das abgesprochen.

Genau so erzählen sie es Peter Seewald, der urplötzlich feuchte Augen bekommt und so gar nicht weiß, was er jetzt sagen soll. Sprachlos ist er. Ehe er sich mit einem kräftigen Händedruck bedankt. „Ihr wisst gar nicht, wie sehr ihr mir damit weiter helft“ bekräftigt er voller Freude. „Dafür kommt ihr auf unser Feuerwehrfest“, schlägt Markus Peter vor. „Versprochen“ – Andreas Seewald schlägt kräftig in die dargebotene Hand ein.

Wiedersehen beim Fest

Damit aber nicht genug. Welch großes Herz die Neulengbacher Feuerwehrmitglieder haben, das bewiesen sie erneut. Weil doch auch der Osterhase im Anmarsch war, gab’s für die beiden Kinder je einen lustigen Ball und Süßigkeiten. Und auch der Papa ging nicht leer aus und wurde mit einer österlichen Nascherei bedacht. Gerührt über so viel Menschlichkeit und Aufmerksamkeit verabschiedete sich die Familie kurz danach. „Bin neugierig, ob sie wirklich aufs Feuerwehrfest kommen“, sinniert Markus Peter. „I glaub schon“, vermuten Michael Schröder und Franz Zeitlhofer unisono. Vielleicht war es der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?

Freude über das Wiedersehen und neuerlich das Erlebnis, im Feuerwehrauto das Folgetonhorn aktivieren zu dürfen. Katharina und Florian standen im Genuss. OBI Markus Peter hatte zumindest auch so viel Freude…

 

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Pflegeheim Beer spendet in der kalten Jahreszeit für heiße Zeiten! PDF Drucken E-Mail

Das Pflegeheim Beer aus Neulengbach, Garnisonstrasse 44 überreichte kurz vor Weihnachten der Freiwilligen Feuerwehr Neulengbach – Stadt ein großzügiges Weihnachtsgeschenk in Form von 5 Einsatzjacken inkl. Brandschutzhauben und Branddiensthandschuhen im Wert von 2400 €.

Die Feuerwehr Neulengbach möchte sich dafür sehr herzlich für diese Unterstützung bedanken, mit welcher unsere neuen Mitglieder gegen einsatztechnische Gefahren sowie rechtzeitig zur Winterzeit gegen Wind und Wetter geschützt sind.

www.pflegeheim-beer.at

PC174057

 

(im Bild Ulli und Max Beer sowie Franz Zeitlhofer)

 
100 Jahre Burgbrand - "Jubiläumsübung" der Feuerwehren PDF Drucken E-Mail

Ein Brand in der Burg Neulengbach und ein schwerer Verkehrsunfall mit Schadstoffaustritt verlangten den Feuerwehren des Unterabschnitts Mitte (Inprug, Markersdorf, Neulengbach, Raipoltenbach) unterstützt durch die Feuerwehr Maria Anzbach am Samstag, den 05.11.2011 einiges ab. Sie konnten bei dieser interessanten und gelungenen Übung einmal mehr ihre Schlagkraft und ihren hohen Ausbildungsstand eindrucksvoll beweisen.

Punkt 1330 Uhr wurden die Feuerwehren zum Dachstuhlbrand in der Burg Neulengbach alarmiert. Vor fast genau hundert Jahren, im Jänner 1912, wurde dieses Szenario Wirklichkeit. Bei klirrender Kälte musste mit den damaligen unzulänglichen Mitteln das Wasser mühsam aus dem Laabenbach auf den Berg gepumpt werden. Die vorhandenen Leitern waren nicht lang genug, um in den Bereich des Daches vordringen zu können. Mehr als zwölf Stunden lang schufteten damals die Feuerwehrleute aus dem gesamten Bezirk. Trotz aller Bemühungen wurden der gesamte Dachstuhl sowie das oberste Stockwerk des Schlosses mit wertvollen Möbeln und Kunstschätzen damals zur Gänze vernichtet.

Eingedenk dieses Umstandes stand Burgbesitzer Bruno Wakonig bei der Übung am Samstag mit der Stoppuhr im Burghof. Wie lange würde es wohl heutzutage dauern, bis die Feuerwehren mit gezielten Löscharbeiten beginnen können? Er wurde jedenfalls sehr positiv überrascht. Die Feuerwehren legten aus dem Stadtbereich insgesamt drei Löschleitungen in den inneren Burghof und bekämpften den Brand von zwei Anhängeleitern und vom Burghof aus. Das erste Löschwasser schoss bereits 14 Minuten nach dem Alarm aus dem Strahlrohr auf den angenommenen Brandherd, nach 23 Minuten waren alle drei Leitungen in Betrieb und der Löscheinsatz in vollem Gange. Dann wurde eine viertel Stunde lang aus allen Rohren massiv Wasser aufgebracht. Die Übung diente nämlich der Stadtgemeinde Neulengbach auch gleich als Härtetest für die Leistungsfähigkeit des Hydrantennetzes bei einem Großbrand im Stadtzentrum. Erleichtert und mit Genugtuung konnten die Verantwortlichen feststellen, dass auch diese Prüfung mit Bravour bestanden wurde.

Mitten in die Aufräumungsarbeiten hinein platzte dann ein neuer Alarm. Am Egon-Schiele-Platz waren ein Pkw und ein Lkw zusammengestoßen, von den beiden schwer verletzten Lenkern war einer im Fahrzeug eingeklemmt. Ein zunächst unbekannter Stoff trat aus einem Behälter auf der Ladefläche des Lkw aus und floss in den Kanal. Nach kurzer Erkundung mussten Kräfte aller vier Feuerwehren des Unterabschnitts aus von den Aufräumungsarbeiten abgezogen und zum neuen Einsatzort dirigiert werden. Während die Feuerwehren Neulengbach-Stadt und Inprugg gemeinsam mit den Einsatzkräften des Roten Kreuzes Neulengbach die Menschenrettung durchführten, baute die Feuerwehr Markersdorf den Brandschutz auf, die Feuerwehr Raipoltenbach stellte die Wasserversorgung sicher und dichtete die Kanaleinläufe ab.  Plötzlich ereigneten sich mehrere Explosionen im Kanalnetz, ein Brand brach aus. Die Sprenggruppe des Bezirks St. Pölten hatte durch diese pyrotechnische Einlage mitgeholfen, die Übung noch realistischer zu gestalten. Der ausbrechende Brand konnte bereits nach wenigen Sekunden gelöscht werden, danach wurde zur Vermeidung von Rückzündungen noch der gesamte Einsatzbereich mit Löschschaum abgedeckt.
Zu diesem zweiten Übungsszenario war auch die Neulengbacher Bevölkerung eingeladen, zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Übung, die vom Kommandanten der Stadtfeuerwehr, Brandrat Ignaz Mascha, über Lautsprecher kommentiert wurde.

Anschließend an die Übung wurde im Burghof eine Übungsbesprechung durchgeführt, zu der Unterabschnittskommandant Rudolf Zöllner zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Franz Wohlmuth und Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Georg Schröder, begrüßen konnte. Glücklicherweise wurde danach durch die Übungsbeobachter des Abschnittsfeuerwehrkommandos wenig kritisiert und viel gelobt. Besonders hervorgehoben wurden die sensationell rasche Löschwasserversorgung, die gute Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz sowie die hohe Motivation der Feuerwehrmitglieder. Im Anschluss an die Übungsbesprechung wurden die 100 Einsatzkräfte sowie die anwesende Bevölkerung von der Gemeinde und dem Burgherrn zu einer deftigen Jause eingeladen, sodass diese sehr erfolgreiche Übung auch einen sehr gelungenen Ausklang fand.

 

Fotoalbum:

 

Video Technische Übung:

 

Nachfolgende Bilder Copyright by FF Unter Oberndorf E.Riedl:

 

 

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140-Jahr Jubiläum PDF Drucken E-Mail

 
Feuerwehrfest 2011 in der P&R Anlage PDF Drucken E-Mail
Am letzten Juli Wochenende findet wieder das traditionelle Neulengbacher Feuerwehrfest statt.

Neben den bekannten Schmankerln wie Mixed-Grill und Schnitzel wird auch Eiskaffee und Palatschinken zum Dessert angeboten.

Samstag ist der ultimative Action-Day: 9:00 bis 13:00 Feuerlöscherüberprüfung in der P&R-Anlage ab 13:00 Fire-STREET-Soccer-Cup, ab 14:00 Gesellschaftsschnapsen (Karten bei Trafik Wittmann).

Am Sonntag spielt der MV Neulengbach-Asperhofen beim Frühschoppen ab 11:00 Uhr auf.

 
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Samstag, 19. Mai 2012

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