Am 27. Februar 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Neulengbach-Stadt zu einer Fahrzeugbergung auf die Autobahn alarmiert. Bereits beim Ausrücken war bekannt, dass sich die Feuerwehren Böheimkirchen und Kirchstetten vor Ort befanden. Insgesamt waren sieben Pkw in den Unfall verwickelt.
Die FF Neulengbach-Stadt rückte mit dem Wechselladefahrzeug (WLF), dem Schwerrüstfahrzeug (SRF), dem Versorgungsfahrzeug (VF) sowie dem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) aus.
Nach einer kurzen Lageerkundung und Absprache mit der Autobahnpolizei sowie der Feuerwehr Böheimkirchen wurde folgende Aufgabenverteilung festgelegt:
- Das WLF barg einen Pkw mittels Bergeplateau und Seilwinde.
- SRF und VF schleppten jeweils einen Pkw mit Abschleppseil ab.
- Das MTF sicherte die Einsatzstelle ab und unterstützte die Bergungsarbeiten.
Die Feuerwehr Böheimkirchen führte ebenfalls Fahrzeugbergungen durch. Ein privates Abschleppunternehmen übernahm ein weiteres Fahrzeug und transportierte dieses direkt in eine Werkstätte. Das WLF St. Pölten befand sich auf Anfahrt, wurde jedoch nicht mehr benötigt.
Alle beschädigten Fahrzeuge wurden gesichert auf einem nahegelegenen Parkplatz abgestellt.
Neben den beteiligten Feuerwehren standen auch Rettungsdienst, Polizei sowie die ASFINAG im Einsatz. Dank der raschen und koordinierten Zusammenarbeit aller Organisationen konnte die Unfallstelle zügig geräumt und für den Verkehr wieder freigegeben werden.